Goldener Reiter auf der Hauptstraße in Dresden

Dresden, Stadt der Kultur

Dresden beeindruckt mit einer großen Vielfalt an Kultur, Kunst und auch imposanten Ausstellungen. Es wird alles geboten, Tanz, Theater, Oper und unvergessliche Konzerte. All das finden Sie vor und in dieser eindrucksvollen Kulisse der Landeshauptstadt Dresden. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gern weiter!

Blick auf die Frauenkirche vom Neumarkt in Dresden

Über 800 abwechslungsreiche Jahre in Dresden

Schon vor rund 12000 Jahren wuchsen im Dresdner Raum erste Siedlungen. Eine Besiedlung von Dresden war damals noch sehr schwierig. Die starke Bewaldung machte es den ersten Siedlern äußerst schwer den fruchtbaren Boden und die ertragreiche Lage zu nutzen. Im sehr frühen Mittelalter befand sich in höhe der heutigen Altstadt eine Untiefe durch die Elbe, so war es möglich sich auf beiden Seiten der Elbe anzusiedeln.

Erstmals urkundlich Erwähnt wurde Dresden im Jahre 1206. Die ursprüngliche Bezeichnung war DRESDENE. Vermutlich wurde der Name aus dem slawischen Begriff „DREZDANY“ abgeleitet, dieser bezeichnet die Auwald Bewohner, so nannte man die damaligen Siedler des Ortes. Schon 10 Jahre später, also 1216 wurde Dresden erstmals als Stadt erwähnt. Der heutige historische Teil von Dresden (damals Altendresden) wurde 1350 als „ANTIQUA DRESSDIN“ bekannt. Von Wilhelm I. wurde sie im Jahre 1403 mit dem Stadtrecht beliehen und im März 1549 durch Kurfürst Moritz mit dem Dresden linkselbig zu einer Einheit zusammengeführt.

Eine Aufwertung als politisches und kulturelles Zentrum erlangte Dresden nach der Leipziger Teilung der wettinischen Länder 1485. Die Elbestadt wurde herzogliche Residenzstadt der sächsischen Oberhäupter. Nach einem Wandel im Hause Wettin wurde Dresden zur Metropole des wichtigsten protestantischen Landes, inmitten des Heilligen Römischen Reiches der Deutschen Nation. In seiner Entwicklung wurde Elbflorenz durch Pest und wirtschaftliche Krisen gehindert. Der 30jährige Krieg in des, verschonte die Stadt, es gab weder Zerstörung noch Plünderung.

Nach einem Brand im Jahre 1685 wurde Altendresden völlig verwüstet. Viele Jahrzehnte brauchte es, bis 1732 Dresden wieder als „NEUE KÖNIGLICHE STADT“ im neuen Glanz erwachte. Mit „AUGUST DEM STARKEN“ (AUGUST II.) schaffte es die sächsische Barockstadt zur kulturellen Bedeutung. Auch heute noch! Während einiger kriegerischer Auseinandersetzungen wurde Dresden zwischen 1750 - 1780 unter anderem von der preußische Armee belagert und die historische Innenstadt beschossen.

Eine mehr als 150 Jahre anhaltende Feindschaft zwischen Frankreich und Deutschland wurde 1791 in Pillnitz mit der Pillnitzer Deklaration initiiert. Hauptsächlich die Deutschen Monarchen riefen zur Auflösung der Französischen Revolution auf. Insbesondere die sächsische Elbmetropole war in den Befreiungskriegen gegen Napoleon verwickelt. Viele Schlachten gab es 1813 bei der Völkerschlacht in Leipzig und um Dresden. Im laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Dresden zur Hauptstadt einer der stärksten Königreiche des Deutschen Reiches.

Im 1. Weltkrieg völlig unberührt wurde die Barockhauptstadt Dresden nach der Novemberrevolution 1918 zu Landeshauptstadt von Sachsen.

Im 2. Weltkrieg vom 13. Bis 15. Februar 1945 wurden große Gebiete von Dresden durch US- amerikanische und britische Bomber Schwer zerstört und verwüstet. Der als Luftangriff auf Dresden betitelte Ansturm ging in die Deutsche Geschichte ein. Nach Offiziellen Angaben wurden während der Luftangriffe 35.000 Menschen getötet und unzählige Verwundet oder Traumatisiert. 60 Prozent des Gebiets von Dresden wurden schlimm beschädigt und 15 Quadratkilometer Innenstadt total zerstört.

Nach dem 2. Weltkrieg im Sozialismus hat man viele Reste der Stadt abgetragen, kaputte Bauden und Gotteshäuser gesprengt. Durch viele Proteste von Bürgern der Stadt blieb die unzerstörte „ÄUSSERE DRESDNER NEUSTADT“ Gott sei Dank erhalten. Sie musste nicht dem Plattenbaustil weichen der Dresden damals prägte und hinterher eiferte. Aus Mangel an Geld wurden nur wenige historische Gebäude wie die Semperoper der Zwinger und die Kathedrale wieder Aufgebaut.

Nach der politischen Wende 1989 wurden dann, mit Hilfe steuerlicher Subventionen viele Gebäude und Plätze neu errichtet oder wieder Aufgebaut. Hier ist besonders zu nennen die Frauenkirche, das Dresdner Residenzschloss und natürlich der historische Neumarkt.

Im Jahr 2002 hat Dresden eine Jahrhundertflut schwer getroffen. Weite Teile der Innenstadt wurden durch Elbe und Weißeritz schwer beschädigt. Der damalige Elbpegel erreichet Werte, die bis zu diesen Tagen nicht gemessen wurden. Auch hier Packten Dresdens Bürger und viele Helfer aus ganz Deutschland an, um Dresden wieder zu dem zu machen was es war und ist.

2013 erreichte Dresden eine zweite Jahrhundertflut innerhalb von elf Jahren. Gerade war alles wieder, im neuen Glanz erstrahlt regnete es Tagelang ohne unterlass. Wieder erhob sich die Elbe zu historischen Werten. Doch diesmal waren die Dresdner besser vorbereitet. Flutschutzwände und neue erhöhte Deiche bewarten Dresden vor schlimmeren.

Bald geht die Geschichte von Dresden weiter...

Wenn es zutreffen sollte, dass ich nicht nur weiß, was schlimm und hässlich, sondern auch was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück, in Dresden aufgewachsen zu sein.

Erich Kästner